Bevor ich Gefahr lief, heute Überstunden zu machen, begab ich mich für eine Labcaching-Runde nach Pankow-Heinersdorf. Der Lab-Cache, den ich ins Auge gefasst hatte, besteht aus fünf Stationen, beginnt in der Damerowstraße in Pankow-Heinersdorf und führt in die Koloniestraße im Wedding. Eigentlich eine Tour von etwa sechs Kilometern. Da ich aber noch weiter zu Fuß ging, kamen insgesamt 12 Kilometer zusammen.
Lassen wir Bilder sprechen:
Auf den Bildern seht ihr
- Das Wandgemälde „Unsere Kinder“ von einem Künstler namens „Demut“ (Bürgerlich: Enrico Mau), gemalt 2021 mit einem sehr schönen Sinnspruch:
„Wir schenken unseren Kindern das Leben, sie schenken unserem Leben einen Sinn:“ - Das nächste Wandgemälde zeigt einen Jungen auf einem Baum und stammt ebenfalls vom Pankower Künstler Enrico Mau. Hier lautet der Sinnspruch:
„Ich schaue auf das Morgen mit Hoffnung und Liebe…“ - Danach folgt ein Foto der Alten Pfarrkirche „Zu den Vier Evangelisten“, ich fand einfach das Motiv schön.
- Es folgt das Wandgemälde „Die Schönheit“ aus dem Jahre 2012, gemalt von Irma Peña. Hier befinden wir uns bereits in der Weddinger Wollankstraße.
- Das folgende Bestattungsinstitut habe ich fotografiert weil ich finde, dass der Inhaber einen ziemlich schrägen Humor hat. Der Name der Firma bedeutet nämöich übersetzt „Ohne Sorge“.
- Es folgt ein Bildchen der Stephanuskirche, die ich persönlich sehr schön finde. Ich musste allerdings so fotografieren, dass die Menschen davor nicht zu sehen sind.
- In der Soldiner Straße befindet sich ein Familienförderzentrum, soweit ich das einschätzen kann geht es hierbei eher um ein Integrationsprojekt für Menschen mit Migrationshintergrund. Eine gute Sache also.
In der Koloniestraße ist noch ein Kunstprojekt, das derzeit aber nicht sichtbar ist. Das haus ist derzeit Baustelle und komplett eingerüstet.
Alles in allem eine Tour, die ich euch wärmstens ans Herz legen kann.