Novellierung Bundeswaldgesetz

Es gehen derzeit Meldungen bezüglich eines Referentenentwurfs zur Novellierung des Bundeswaldgesetzes (BWaldG) um, die viele Wanderer, Mountainbiker und nicht zuletzt auch Geocacher irritieren.

Demzufolge sollen etliche Aktivitäten in den Wäldern unter Vorbehalt gestellt und teilweise sogar unmöglich gemacht werden. So geht es zum Beispiel um das Tracken von Routen.

Der besagte Referentenentwurf ist weder vom federführenden BMEL noch sonst wem autorisiert, er ist ein Leak, das man ignorieren kann.

Fakt ist, dass tatsächlich einige „Sehenswürdigkeiten“, die in Open Street Maps als solche markiert wurden, sich in teilweise geschützten und sogar gesperrten Gebieten befinden. Auf Open Street Maps basieren die meisten Apps für Wanderer, Radfahrer oder Geocacher.

An dieser ganzen Panikmache ist weniger dran, als nach außen dringt. Im Endeffekt könnte es sogar das auf Freiwilligen basierende Projekt „Open Street Maps“ stärken, da gerade bei Open Street Maps die geschützten Bereiche auch als solche markiert werden könnten. Die wenigsten Waldnutzer haben ein Interesse daran, den Wald oder die Umwelt zu schädigen, in der Sie sich erholen und ihrer Freizeitaktivität nachgehen wollen. Und die Open Street Maps Community dürfte sich darauf freuen, enger mit den Waldbesitzern zusammenzuarbeiten und somit auch weitere Hintergrundinformationen zu bekommen.

Warten wir also erst mal die Verbändeanhörung ab, bevor wir Panik schieben!

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