Die Bienenwiese mit Zahlenschloss und der Gullycache am Wehr

Vor einiger Zeit war ich auf einer Cachingrunde im Berliner Stadtteil Französisch Buchholz. „Buchholz“, wie der Berliner sagt, gehört zum Stadtbezirk Pankow. Als Prenzlauer Berger kann ich mich bis heute nicht daran gewöhnen, dass mein ehemals eigenständiger Bezirk jetzt zu „Pankow“ gehört! Aber in kaum einem anderen Bezirk bekommt man die Vielfalt Berlins so zu Gesicht, wie in „Pankow“, einem Bezirk, der bei der Verwaltungsreform im Jahr 2001 aus den ehemals eigenständigen Stadtbezirken Weißensee, Prenzlauer Berg und Pankow hervorging.

So gibt es im Stadtbezirk Pankow Schaf- oder Rinderweiden, Landwirtschaft, Gegenden, wo man sich wie auf dem Dorf fühlt und anderen Punkten, an denen das Leben tobt.

Schon der Prenzlauer Berg ist sehr vielfältig. Schaut man sich die modernisierten Altbauten im Bötzowviertel am Volkspark Friedrichshain an oder die Kneipenmeilen im Winsviertel oder im Kollwitzkiez an, wo immer, rund um die Uhr, das Leben tobt, steht nicht weit davon das Neubauviertel „Mühlenkiez“ (Mühlenviertel) in absolutem Kontrast. Hier ist es ruhig, eher Parkähnlich und es gibt ganze zwei Kneipen in diesem doch großen Kiez.

Aber zurück nach Buchholz: Hier gibt es eine wachsende Cacherszene. Als ich vor zwei Jahren in der Gegend war, gab es die meisten Caches noch gar nicht, und generell war die Gegend Cachetechnisch noch sehr mager ausgestattet. Aber das hat sich entschieden geändert!

Im Video zeige ich, wie üblich, eine kleine Auswahl an Caches sowie Eindrücke aus der Umgebung. Wie sieht es in Buchholz aus? Ich kann von mir selbst sagen, dass ich mit dieser Vielfalt nicht gerechnet hätte, und das als Einwohner meiner Stadt, der gerade mal 10 Kilometer von Buchholz weg wohnt! Im gleichen Stadtbezirk!

Und das ist das Schöne am Geocaching: Man lernt, seine nähere Umgebung immer wieder neu zu entdecken. Und so entdeckte ich ausgerechnet in Buchholz auch eine Cachesorte, die ich eher aus der Warschauer Ecke kenne und mit der ich in Berlin und Brandenburg erst zwei mal zu tun hatte.

Außerdem: Hätten Sie gewusst, dass der Jakobsweg durch Buchholz führt? Ich empfehle aber, ihn nicht Barfuß zu absolvieren, zumindest nicht das Stück in Buchholz.

Und immer wieder erweist sich die Weisheit als wahr: Nichts ist, wie es scheint!

Euer
Thomas

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