Das Wetter war kühl und klamm, also ungemütlich, aber der Bewegungsdrang wollte ausgelebt werden. Also rauf auf mein geliebtes Drahteselchen und ab in die Gegend von Fangschleuse, wo ich sowieso schon seit einiger Zeit dem Osterhasen helfen wollte, die auszuliefernden Eier zu bemalen. Ein Multi.
In der Nähe, im Wald von Rüdersdorf, hatte ich ja letzte Woche den Multicache von Mileomy absolviert und sie auch persönlich treffen dürfen. Nun wollte ich mich an diesem Multi probieren, der tatsächlich nur eine Stage hat, dafür aber doch nicht so ganz problemlos ist. Mich jedenfalls hat er viel Kraft gekostet und auch ein paar Klamotten beschädigt. Aber das war, wie sich am Ende herausstellte, meine eigene Schuld und lag daran, dass ich nicht auf meine erste Intuition gehört hatte.
Aber beginnen wir am Anfang. Das Cachemobil trug mich von Zuhause im Berliner Prenzlauer Berg über Rüdersdorf nach Erkner. Dort begann meine Tour, die erst mal noch nichts mit dem anvisierten Multi zu tun hatte. Aber warum soll ich Caches, die sowieso am Weg liegen, nicht auch gleich loggen?
So kam ich mit einer reichhaltigen Tierwelt in Kontakt, verzichtete ganz bewusst auf einen Cache und kam meinem Multi immer näher.
Vor Ort stellte sich das ganze dann aber doch als knifflig heraus, zumal mir drei Kompasse, nämlich mein Militärkompass, der Compass in der Geocaching-App als auch mein Garmin-Navigationsgerät die selbe Richtung wiesen, die auf den ersten Blick keinen Sinn machte.
Etwa zwei Stunden grübelte ich, schrieb den Owner an, später auch die Mileomy, die die Dose schon vorher geloggt hatte… Irgendwann meldete sich Mileomy und meinte, die Zielkoordinaten seien ziemlich verkehrt, aber sie gab mir den entscheidenden Hinweis. So konnte ich die Dose doch noch loggen.
Lehnt euch zurück, genießt das Video, ich lecke meine Wunden und bereite bereits die nächste Tour vor. 🙂
Liebe Grüße
Euer Thomas