Als ich vor etwa zwei Jahren im Tiergarten unterwegs war fragte ich mich, warum eigentlich dort kaum Geocaches versteckt sind. Schließlich ist das ein riesiger Park mit vielen Möglichkeiten!
Aber beginnen wir von vorne: Ich hatte auf dem Weg zur Arbeit an einer Stelle, wo sonst etliche Muggel unterwegs sind, eine Dose mit einem Zahlenschloss loggen wollen. Und, obwohl der Owner bereits im Listing einen Hinweis gegeben hatte, war ich nicht in der Lage, die richtige Zahlenkombination für das Schloss herauszufinden. Erst, als ich einen Abend später, eigentlich war es schon nachts, die neue Handynummer einer Bekannten abspeichern wollte, viel es mir wie Schuppen von den Augen. Und nun wollte ich natürlich testen, ob der Geistesblitz mir die richtigen Zahlen offenbart hatte.
Gesagt, getan, ich wollte am nächsten Morgen ganz früh die Kombination testen und stellte dabei in der Geocaching-App fest, dass sich im Tiergarten so einiges in Sachen Caches getan hatte. Also kombinierte ich die Zahlenschlossdose mit einer Runde durch den Tiergarten. Nicht, ohne auf dem Weg zum Tiergarten noch drei Dosen zu loggen!
Ja. Und dann war ich im Tiergarten. Am Sowjetischen Ehrenmal ging es los, Richtung Reichstag und Bundeskanzleramt. Hier konnte ich mir leider ein paar Kommentare nicht verkneifen.
Ein Cache war eine Hommage an den weltweit ersten Cache, der am 03.05.2000 im US-Bundesstaat Oregon versteckt wurde und CDs, eine Videokassette, eine Dollarnote, ein Buch, eine Steinschleuder und eine Konservendose mit Bohnen enthielt. Der Startschuss für ein Hobby, das immer mehr Menschen auf der ganzen Welt begeistert.
Ich zeige euch das Tipi, die Siegessäule, die der Berliner respektvoll „Goldelse“ getauft hat, die „Schwangere Auster“ und natürlich eine Auswahl der gefundenen Caches.
Also: Kommt mit und nehmt teil an der Runde, die doch sehr erfolgreich war und erfahrt nebenbei, warum man als Geocacher immer eine Pinzette dabei haben sollte!
Euer
Thomas