Für gestern hatte ich wieder das Cachemobil beladen, der Proviant war gemacht und eine Runde mit 22 Caches ins Auge gefasst. Die Caches waren aufs GARMIN geladen und die Vorfreude und Spannung war groß.
Einen anderen Teil des Mauerweges hatte ich ja letztes Jahr im Mai erkundet, diesmal sollte es ein anderer Teil sein. Die Angel blieb diesmal zuhause, sie wurde nicht benötigt.
Schon alleine die Fahrt zum Startpunkt der Runde war mit etwa geradelten 25 Kilometern eine wahre Freude. Ja, es hat wirklich Spaß gemacht, ich liebe das Fahrradfahren.
Die Runde selbst war eine Herausforderung, da es extrem muggelig war. Das schöne Wetter lockte die Leute zum Spazierengehen, Joggen oder Radfahren, sehr oft musste ich warten. An einem Punkt konnte ich fast eine halbe Stunde die Dose nicht zurücklegen, weil sich ein paar Radfahrer genau vor dem Versteck zur Rast niedergelassen hatten. Besonders hier wurde meine Geduld auf die Probe gestellt.
Von den 22 Dosen konnte ich 20 finden, von einer war nur noch das Logbuch da, weswegen der Owner diesse Dose deaktivierte. Eine Dose war bereits mehrfach als DNF (Did Not Find) geloggt worden.
Eine Dose hatte ich nur auf der Liste, weil ich anhand dieser Dose am besten erklären kann, welche Herausforderung Klettercaches mit sich bringen. Zwar bin ich im Besitz einer Kletterausrüstung, hatte sie aber nicht dabei. Für einen einzigen Cache wollte ich die nicht auch noch mitschleppen.
Ich zeige euch den ehemaligen Grenzübergang Dreilinden, ein Drachenei und einen ziemlich gefährlichen Fahrradweg. Ich hatte, auch wenn ich manchmal wegen der Muggel am Verzweifeln war, wieder wirklich viel Spaß, habe mich eingesaut und war restlos glücklich. Mit dem Cachemobil ging es dann wieder nachhause und es waren knapp 80 Kilometer auf dem Tacho.
Liebe Grüße
Euer Thomas